CAP in Bübingen öffnet seine Tore

Bis auf die letzte Sekunde wurde Ware eingeräumt und alles auf Hochglanz gewienert. Der Eingangsbereich präsentierte sich einladend und farbenfroh. Und am 19. November 2020 war es dann endlich soweit: Der neue CAP-Markt in Bübingen öffnete seine gläsernen Türen. Die offizielle Eröffnung musste in Zeiten von Corona zwar leider entfallen, dafür war das Zusammentreffen mit den ersten Kunden umso herzlicher. Sie erfreuten sich an einem kleinen Weihnachtsstern, der jedem Kunden als Willkommensgeschenk überreicht wurde. Vor allem aber herrschte Erleichterung, dass man sich nun wieder wohnortnah mit frischen Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs versorgen kann.

In diesem Supermarkt findet man auf rund 600 Quadratmetern ein komplettes und abwechslungsreiches Vollsortiment, das keine Wünsche offenlässt. Dabei wird großer Wert daraufgelegt, dass auch regionale und besonders frische Waren angeboten werden. Insgesamt stehen mehr als 7.000 Artikel zur Auswahl. Dabei ist EDEKA der Hauptlieferant. Das Sortiment wird durch frische Backwaren der Brot- und Feinbäckerei Schmitt vervollständigt. Marktleiter ist der erfahrene Fachmann Heribert Brendel, der übergreifend für alle drei CAP-Märkte im Saarland zuständig ist.

Marktwirtschaftlich betrachtet verbirgt sich hinter den CAP-Lebensmittelmärkten ein soziales Franchise-System mit gemeinsamem Einkauf, Logo, Marketing und Werbung. Das Konzept wurde vor rund 20 Jahren von der GDW Genossenschaft der Werkstätten für behindere Menschen Süd eG mit Sitz in Stuttgart ins Leben gerufen. Bundesweit gibt es weit über hundert Läden mit rund 1.555 Beschäftigten, davon 850 Mitarbeiter mit Handicap. „Mit dieser Eröffnung in Bübingen tragen wir dem Mehrbedarf an Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit körperlichen Einschränkungen Rechnung. Die Arbeitsplätze in einem solchen Geschäft entsprechen weitestgehend denjenigen des allgemeinen Arbeitsmarktes“, weiß Rüdiger Clemens. Der CAP-Markt versteht sich somit als Job-Chance. Hier durchlaufen die Menschen mit Beeinträchtigungen verschiedene Aufgabenfelder, die sie fordern und fördern. Die hier erlernten Tätigkeiten eröffnen ein breites Feld, sich neu auszuprobieren und weiterzuentwickeln. Dieses Konzept ist ein ideales Sprungbrett in den so genannten ersten Arbeitsmarkt. Auch sind die Möglichkeiten für eine Integration extrem günstig: Die Mitarbeiter haben täglich Kontakt mit Kunden und können beweisen, was sie leisten können. CAP-Märkte sind somit nicht nur wohnortnah, kundenfreundlich, serviceorientiert und preiswert – sie sind auch gesellschaftlich wertvoll.

Catrin Mayer
Assistentin der Geschäftsführung/Marketing-Öffentlichkeitsarbeit

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